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Steina: Playback

Mit der Ausstellung Steina: Playback zeigt das Haus der Kunst in München die erste Retrospektive der Video‑Pionierin Steina in Deutschland. Die Ausstellung macht erfahrbar, wie Steinas Videokunst die Wahrnehmung erweitert und Räume in rhythmische Umgebungen verwandelt.

Ausstellung Steina: Playback im Haus der Kunst in München

Steina (geb. 1940 in Reykjavík) zählt zu den Wegbereiterinnen der Video‑ und Medienkunst. Ausgebildet als Violinistin, wandte sie sich 1970 dem Video zu und begegnete dem Medium mit musikalischer Sensibilität. In ihren Arbeiten erzeugen Klang und Bild einander wechselseitig: Signale werden zu Schwingungen, zu einem Strom und räumlichen Umgebungen. Steina überträgt – aus der Welt der Musik kommend – die Prinzipien des Spielens und der Performance auf ihre Kompositionen und auf die Echtzeitverbindung von Musikinstrumenten und Videotechnologien. Rhythmus, Resonanz und das lebendige Verhalten elektronischer Prozesse stehen im Zentrum ihrer Experimente.

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Erweiterte Wahrnehmung und maschinelles Sehen bei Steina

Von frühen dokumentarischen Versuchen bis zu raumgreifenden Mehrkanal‑Installationen verfolgt Steina ihr Konzept des „maschinellen Sehens“ – eine spielerische, nicht‑anthropozentrische Perspektive, die Wahrnehmung über das Menschliche hinaus erweitert. Ihre Praxis führte sie von den Landschaften Islands in die experimentellen Studios von New York und Buffalo; heute sind ihre Werke in bedeutenden Medienkunst‑Institutionen Europas zu sehen.
Die Ausstellung Playback im Haus der Kunst knüpft an ein Programm an, in dem Klang und Musik eine zentrale Rolle spielen. Steinas Environments entfalten sich wie Partituren: Bilder und Stimmen laufen in Loops, dehnen sich rhythmisch aus und reagieren aufeinander. Die Werke bleiben offen, verändern sich und tragen ihren eigenen Rhythmus weiter – wie Echos in einer fortlaufenden Komposition.

Rahmenprogramm zur Ausstellung Steina: Playback im Haus der Kunst in München

Die Ausstellung wird von einem Programm begleitet, das ein wöchentliches Open Atelier sowie wiederkehrende Workshops zu elektroakustischer Musik mit Vincent Scheers umfasst. Beide Formate beziehen sich auf „The Kitchen“ – einem von Steina und Woody Vasulka 1971 in New York gegründeten Ort für erweiterte Formen von Bild, Ton und Live‑Performance.

Im Mittelpunkt steht ein kollaboratives, spielerisches Experimentieren. Die Angebote fördern einen offenen Umgang mit Werkzeugen, Wissen und Klang und laden dazu ein, gemeinsam neue ästhetische und technische Möglichkeiten auszuloten. 

Videokunst und Besucher:innen der Ausstellung Steina - Playback im Haus der Kunst in München
Steina: Playback
Ausstellungsansicht
Haus der Kunst München, 2026
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Kunstdrucke und Karikaturen von Julian Opitz

Steina: Playback im Haus der Kunst in München – Eintritt

Der Eintritt in die Ausstellung Steina: Playback im Haus der Kunst kostet regulär 10 Euro // ermäßigt 8 Euro.

Eintrittspreise
Hausticket regulär: 10 €
Hausticket ermäßigt: 8 €
Hausticket Jugend 5 €

Open Haus
Am letzen Freitag des Monats ist der Eintritt in alle Ausstellungen im Haus der Kunst zwischen 16:00 und 22:00 Uhr frei.

Steina: Playback im Haus der Kunst in München – Öffnungszeiten

Das Haus der Kunst hat täglich außer dienstags zwischen 10:00 und 20:00 Uhr geöffnet.

Öffnungszeiten
Mittwoch – Montag
– 20

Dienstag
geschlossen

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Haus der Kunst – Ausstellung Steina: Playback

Ausstellungszeitraum
12. Juni 2026 – 7. Dezember 2026

Haus der Kunst
Prinzregentenstraße 1
80538 München

Telefon: 089 – 21127 113
E-Mail: mail@hausderkunst.de


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