Die Ausstellung Robotic Worlds in der Pinakothek der Moderne in München zeigt, wie sich das Bild von Robotern in den letzten Jahrzehnten gewandelt hat – von utopischen Fantasien bis zum festen Bestandteil des Alltags. Anhand historischer Spielfiguren und aktueller humanoider Systeme entsteht ein Panorama der technischen Entwicklung und ihrer gesellschaftlichen Bedeutung.
Künstliche Intelligenz im Wandel: Wie Roboter seit 100 Jahren unsere Vorstellungen prägen
Zu Beginn des sogenannten Zeitalters der Roboter zeigt die Neue Sammlung der Pinakothek der Moderne in München, wie stark Roboter seit über 100 Jahren unsere Vorstellungen von zukünftigen und parallelen Welten beeinflussen. Die Ausstellung konzentriert sich auf die menschliche Vorstellung von Robotern und auf ihre reale Gestalt und Funktion. Präsentiert werden ausgewählte Roboter und Roboter-Spielfiguren von etwa 1960 bis heute, die sowohl utopische Fantasien als auch konkrete technische Lösungen sichtbar machen. Damit markiert die Schau einen historischen Wendepunkt, an dem Roboter von der Vision zum selbstverständlichen Teil des Alltags werden.
Robotik Ausstellung in der Pinakothek der Moderne in München: Roboter zwischen Spielzeug, Tierfigur und Humanoid
Die Robotik Ausstellung in der Pinakothek der Moderne in München zeigt, wie unterschiedlich Roboter gestaltet sein können. Roboter-Spielfiguren erscheinen oft als kraftvolle Automaten, die Menschen und Tieren kaum ähneln und zu übermenschlichen Taten fähig scheinen. Funktionale Roboter dagegen variieren stark je nach Einsatzgebiet. In den späten 1990er- und frühen 2000er-Jahren wurden Haushaltshelfer und Spielzeugroboter häufig in Tierform gestaltet, um an vertraute Haus- und Nutztiere anzuknüpfen. Neuere Service-Roboter sind teilweise bewusst neutral gehalten, während die humanoiden Roboter der letzten Jahre dem Menschen immer ähnlicher werden. Sie übernehmen zunehmend menschliche Aufgaben – von Konversation und Haushaltstätigkeiten bis zu automatisierten Tätigkeiten in Pflege und Medizin.
Robotic Worlds als Teil des Ausstellungsrundgangs zum 100-jährigen Jubiläum der Neuen Sammlung
Gezeigt werden Meilensteine der Roboterentwicklung aus der Neuen Sammlung, ergänzt durch Leihgaben des Lehrstuhls für Kognitive Systeme der TU München. Lebensgroße humanoide Roboter verdeutlichen die Bandbreite aktueller Robotik und Künstlicher Intelligenz (KI). Die Ausstellung macht zentrale Einsatzfelder sichtbar, etwa:
- Haushalt und Alltag
- Industrie und Rettungswesen
- Kommunikation, Pflege, Forschung und Bildung
Entstanden ist die Schau in Kooperation mit Prof. Gordon Cheng und dem Lehrstuhl für Kognitive Systeme der TU München. Robotic Worlds bildet zugleich einen Baustein der Neugestaltung des Ausstellungsrundgangs zum 100-jährigen Jubiläum der Neuen Sammlung. Das Raumkonzept, das an eine Fertigungsstraße erinnert, wurde vom Münchner Designbüro OHA Office (Office Heinzelmann Ayadi) entwickelt und verbindet technische Inhalte mit einem prägnanten räumlichen Erlebnis.
Ausstellung Robotic Worlds in der Pinakothek der Moderne in München
Öffnungszeiten
Dienstag – Sonntag
10:00 – 18:00 Uhr
Am Donnerstag schließt die Pinakothek der Moderne erst um 20:00 Uhr.
Eintrittspreise
regulär 10 Euro // ermäßigt 7 Euro
Eintritt sonntags: 1 Euro
Für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren ist der Eintritt in alle Ausstellungen der Pinakothek der Moderne grundsätzlich frei.
Tickets gelten für alle aktuellen Ausstellungen in der Pinakothek der Moderne.
Pinakothek der Moderne
Die Neue Sammlung – The Design Museum
Barer Straße 40
80333 München
Telefon.: 089 – 238 05 360
E-Mail: info@pinakothek.de
Robotic Worlds
Ausstellungszeitraum
Die Ausstellung Robotic Worlds ist von 28. November 2025 bis 28. November 2027 in der Pinakothek der Moderne in München zu sehen.
Diese Ausstellungen in München könnten dich auch interessieren:

